Erfahrene Partner bei Stillständen

TECTRION bietet ganzheitliche Betreuung von „Shutdowns“

Kaum eine Chemieanlage läuft 365 Tage im Jahr rund um die Uhr ohne Unterbrechung durch. Ob für Inspektions-, Reinigungs- oder Wartungsarbeiten: Manchmal sind Stillstände nicht zu umgehen. Damit ein sogenannter „Shutdown“ möglichst effizient erfolgt, ist im Vorfeld eine genaue Planung erforderlich. Dafür ist TECTRION ein erfahrener Partner.

Die Unterstützung unserer Kunden im Stillstand ist eine der größten Herausforderungen für uns als technischer Dienstleister.“ Thomas Hasenpusch, Leiter Fertigungswerkstatt bei TECTRION, weiß, wovon er spricht. Denn gemeinsam mit seinem Team mit Spezialisten verschiedener Gewerke unterstützt er Kunden bei der reibungslosen Durchführung von Shutdowns. „Bei großen Chemieanlagen starten die Planungen dafür idealerweise zwölf Monate im Voraus“, sagt der Experte. „Denn nur wenn alles bis ins kleinste Detail vorbereitet wird, kann der Shutdown so kurz wie möglich gehalten werden.“ Jeder Tag, an dem die Anlage nicht produziert, kostet schließlich Geld.

Vergleichbar mit einem TÜV-Check beim Auto müssen auch Chemieanlagen regelmäßig eine gesetzlich vorgeschriebene Revision durchlaufen. Dazu zählen beispielsweise Dichtigkeits- und Druckprüfungen oder der Check von Wandstärken von Behältern und Apparaten, die oft unter sehr hohem Druck und hoher Temperatur stehen. „Dabei planen wir quasi von hinten nach vorne: Denn alles richtet sich nach dem Termin, an dem der Anlagenbetreiber die Anlage zur Verfügung stellt und die TÜV-Prüfer vor Ort sind“, erläutert Hasenpusch. Der gesamte Ablauf wird dann genau auf diesen Tag zugeschnitten. Zum Beispiel müssen bestimmte Anlagenteile rechtzeitig eingerüstet werden, um sie für die Handwerker und Prüfer zugänglich zu machen. Etwaige Isolierungen werden komplett abmontiert, Rohrleitungen, Behälter und Apparate werden abgesperrt und gereinigt. Ob Apparatebau, Schweiß- und Prüftechnik, Kranlogistik oder Maschineninstandhaltung – bei einem Stillstand sind viele verschiedene Bereiche von TECTRION im Einsatz und arbeiten als Team zusammen.

Für jeden Arbeitsschritt ist dabei ein Zeitfenster festgelegt, das nicht nach hinten verschoben werden darf. Sonst könnten die nachgelagerten Gewerke in Zeitnot kommen. „Trotzdem darf die Planung auch nicht zu straff sein, da immer wieder unvorhergesehene Ereignisse eintreten können“, macht Hasenpusch deutlich. „Denn eigentlich erlebt man bei einem Stillstand meist die ein oder andere Überraschung“, weiß er aus Erfahrung (siehe Abb.: TECTRION begleitet alle Phasen des Stillstands).

Bei dem kürzlich durchgeführten Komplettstillstand bei der Vinnolit GmbH & Co. KG in Köln-Merkenich prüfte und überholte TECTRION sämtliche Autoklaven inklusive der Zuläufe mit Ventilen und Rührwerken. Für die umfangreichen Arbeiten waren 50 Mitarbeiter elf Tage lang im Schichtbetrieb im Einsatz. „Wir hatten natürlich Zeitpuffer für einige Zusatzarbeiten eingeplant, haben aber dann doch einige Anlagenteile mehr austauschen bzw. instandsetzen müssen als zunächst gedacht. Das ist immer eine Herausforderung für alle Beteiligten“, erläutert Projektleiter Philip Montag. „Da wir innerhalb der TECTRION über ein breit aufgestelltes Werkstatt-System verfügen, konnten wir alle anfallenden Zusatzarbeiten schnell und unbürokratisch erfüllen. Unser Kunde war hochzufrieden, dass der ambitionierte Zeitplan trotz des Mehraufwandes weitestgehend eingehalten werden konnte“, so Montag weiter.

Ähnliches gilt für den Shutdown in der Makrolon-Produktion von Bayer MaterialScience am Standort Krefeld-Uerdingen Ende 2013. Hier realisierten 40 Mitarbeiter des Industriedienstleisters in 20 Arbeitstagen alle erforderlichen Tätigkeiten – inklusive ungeplanter Instandhaltungsmaßnahmen. So stieß das Team bei einer Druckprüfung auf Undichtigkeiten innerhalb der Wärmetauscher. Diese mussten ausgebaut, in der Fachwerkstatt repariert und dann wieder montiert werden. „Egal ob reparieren, austauschen oder selber nachfertigen: Wir bieten den kompletten Service aus einer Hand“, erläutert Hasenpusch. „Unsere Kunden können sich also darauf verlassen, dass wir auch während eines Stillstands alle Hebel für sie in Bewegung setzen.“

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