Gegen den Knall

Mit dem neuen mobilen Armaturenprüfstand beschleunigt TECTRION die Prüfung von Sicherheitsventilen und erhöht die Anlagenverfügbarkeit.

Ohne aufwendiges Zerlegen: Frank Veit und Frank Bongard überprüfen ein Sicherheitsventil auf dem neuen Armaturenprüfstand (v. l. n. r.).
Schnell an Ort und Stelle, wo er gebraucht wird: Mit dem Armaturenprüfstand können in unmittelbarer Nähe zur Anlage Prüfungen erfolgen. Lästige Transportwege der Ventile entfallen.

Sicherheitsventile müssen zuverlässig funktionieren, um Druckgeräte vor gefährlichem Überdruck zu schützen. Deshalb gehört die regelmäßige Prüfung und Wartung von Sicherheitsventilen zum gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtprogramm der Anlagenbetreiber. Hinzukommt, dass viele Haftpflichtversicherer eine aussagekräftige Dokumentation der Funktionsüberprüfung verlangen, selbst dann, wenn gesetzliche Frist zur Überprüfung noch in weiter Ferne ist.

TECTRION hat nun die Lösung, um noch effizienter auf die steigenden Anforderungen reagieren zu können – der mobile Prüfstand, mit dem sich Sicherheitsventile direkt beim Kunden vor Ort überprüfen lassen. „Bislang haben wir die Sicherheitsventile in unserer Werkstatt zerlegt, gereinigt und im Nachgang die Prüfung des Ansprech- oder Kalteinstelldruckes unter Betriebsbedingungen durchgeführt. Für einige wiederkehrenden Prüfungen wird dieses Vorgehen weiterhin erforderlich sein, aber einen Großteil der Prüfungen können wir mobil und damit kostensparend vor Ort durchführen“, beschreibt Frank Veit, Teamleiter in der Sicherheitsventilwerkstatt bei TECTRION, die Vorteile.

(V. l. n. r.) Thomas Herrmann, Detlef Awiszus, Frank Bongard und Frank Veit nehmen den mobilen Armaturenprüfstand unter die Lupe.

Mit dem mobilen Armaturenprüfstand für Sicherheitsventile können Sicherheitsventile ohne aufwendiges Zerlegen geprüft werden, das ausgebaute Ventil kann direkt auf den Prüfstand. Das Prüfprotokoll hierzu bestätigt die Funktionsfähigkeit und kann dem Versicherer als Nachweis eingereicht werden. „Mit dieser mobilen Lösung können wir Sicherheitsventile mit Nennweiten bis DN 200 bei einem Druck von bis zu 50 bar überprüfen. Bei kleineren Ventilen können wir bis zu 200 bar Anlagendruck simulieren. Zudem können wir mit der mobilen Lösung beispielsweise Stillstandsarbeiten beschleunigen, indem wir im Vorfeld von geplanten Turnarounds helfen, auffällige Ventile ausfindig zu machen“, so Frank Veit. Das Ergebnis der Prüfungen und die Dokumentation liefern verlässliche Kennzahlen, anhand derer die Prüffristen für Sicherheitsventile angepasst werden können. Das bringt Einsparungspotentiale mit sich und gewährleistet als allerwichtigstes Kriterium die Sicherheit der Anlagen.

1 Kommentar
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  1. Wolfgang Sieg Die Reihenfolge der Namen vom letzten Bild sind falsch.

    v.l.n.r. Thomas Herrmann ok
    Detlef Awiszus ok
    Frank Veit richtig wäre: Frank Bongard
    Frank Bongard richtig wäre: Frank Veit
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