Logistisches Großprojekt erfolgreich koordiniert

Neuer Reaktor für Lanxess-Anlage in Uerdingen

Einen rund 250 Tonnen schweren Reaktor in eine bestehende Produktionsanlage einbauen: Bei dieser logistischen Herausforderung unterstützte TECTRION kürzlich die Firma LANXESS am Standort Krefeld-Uerdingen. Für das sechsmonatige Projekt waren rund 100 Mobilkraneinsätze erforderlich – vom 40- bis zum 600-Tonner.

Der Austausch des Reaktors erforderte eine genaue logistische Planung. Denn der Betrieb der Anlage sollte so lange und störungsfrei wie möglich weiterlaufen“, erzählt Michael Pinkert, der das Projekt bei TECTRION federführend begleitete. „Wir haben für unseren Kunden LANXESS die gesamte Kran- und Transportleistung im Hinblick auf den Reaktorwechsel übernommen – von der Organisation der Schwertransporte vom Krefelder Hafen ins Werk, über das Einrichten von Absperrungen und Verkehrssicherungsmaßnahmen im Umfeld der Anlage, Standortprüfung und Machbarkeitsstudie für alle Großkraneinsätze bis hin zum termingenauen Einsatz der verschiedenen Kräne.“ Dabei galt es, verschiedene Schwierigkeiten zu überwinden. So mussten für die nächtlichen Schwertransporte mit einer Überbreite von bis zu sieben Metern im Umfeld des CHEMPARK Krefeld unter anderem Oberleitungen der Straßenbahn vom Strom genommen und angehoben, Ampeln hochgedreht, Fahrstraßen mit Stahlplatten ausgelegt, kurzzeitige Straßensperrungen in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei organisiert und Kreisverkehre abgedeckt werden.

Auf der Baustelle erforderte der beschränkte Platz dann eine genaue Koordination der eingesetzten Spezialfahrzeuge, denn zeitweise waren bis zu vier Großkräne zeitgleich im Einsatz. „Unsere Fachleute haben die Kranführer als Einweiser unterstützt, um gegenseitige Behinderungen zu vermeiden“, erzählt Pinkert. „Dies war wichtig, damit es bei keinem der Gewerke zu zeitlichen Verzögerungen kam.“ Der schwierigste Teil war dann der eigentliche Austausch des Reaktors. Hierfür war ein hochmoderner 600-Tonnen-Raupenkran im Einsatz, der in rund 36 Schwertransporten angeliefert und in drei Tagen aufgebaut wurde. Vorab musste an dem Raupenkranstandort noch ein ca. 400 qm großes und 40 cm dickes Schotterbett angetragen und nivelliert werden, um die Standfestigkeit des Großgerätes zu gewährleisten. „Die Arbeit in solchen Dimensionen ist auch für uns nicht alltäglich“, sagt Pinkert. „Es ist daher eine tolle Leistung, dass wir das Großprojekt ohne Verzögerungen abwickeln konnten.“ Auch Dr. Bart Van den Driessche, Betriebsleiter der LANXESS-Anlage, ist zufrieden: „Ein erfolgreicher Projektabschluss kann nur erfolgen, wenn alle Beteiligten mit dynamischem Optimismus an die Arbeit herangehen. Dafür kann ich das TECTRION-Team nur loben.

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