Mit System an den Stillstand


Eine hohe Anzahl an Einzelmaßnahmen, unterschiedliche Gewerke und ein extrem knappes Zeitfenster gehören in der Stillstandsbetreuung zu den zentralen Herausforderungen. Unsere Turnaround Experten wissen, worauf es ankommt, um Anlagenstillstände zu planen und durchzuführen. Siegfried Schöwe, Turnaround-Leiter bei TECTRION, erklärt die Besonderheiten.
Der Austausch im Turnaround-Team sorgt für effiziente Abläufe in der Praxis.

Das Stillstandsmanagement ist einer der Schwerpunkte im Engineering bei TECTRION. Wie können die Kunden davon profitieren?
Siegfried Schöwe: „Neu ist, dass wir die gesamte Planungsphase für unsere Kunden übernehmen und abschließende Lessons Learned Gespräche durchführen, in denen wichtige Erfahrungswerte aus dem Projekt für die Optimierung kommender Stillstände aufgenommen werden. Wir haben insgesamt einen strukturierten Ablauf rund um das Turnaround-Management geschaffen. So kann der Kunde eine ganzheitliche Leistung aus einer Hand bei uns abrufen.“


Was ist der Vorteil?
Siegfried Schöwe: „Als aller erstes natürlich, dass wir den gesamten Turnaround-Prozess lückenlos abbilden. Das ist ein ausschlaggebendes Argument für unsere Kunden. Sie sparen eigene personelle Ressourcen z. B. bei den Betriebsingenieuren ein, die sich dadurch besser um das Kerngeschäft kümmern können. Zudem haben sie einen Ansprechpartner für den gesamten Stillstand, inklusive Projektleitung vor Ort. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass wir bereits bei Ermittlung des Stillstandsumfangs (Scopefindung) einsteigen. Hierdurch gewährleisten wir, dass nur die Arbeiten in den Rahmen des Stillstandes fallen, die tatsächlich notwendig sind. Wir verringern die Komplexität auf ein Minimum. Das wiederum führt dazu, dass Arbeiten koordiniert ausgeführt werden können und sich niemand gegenseitig im Weg steht, was gleichzeitig einen wesentlichen Sicherheitsaspekt darstellt. Zudem verringern wir Wartezeiten beispielsweise für die Ausgabe der Freigabescheine.“


Welche Mehrwerte entstehen durch dieses Vorgehen?
Siegfried Schöwe: „Wir sparen Zeit und Kosten indem wir die Stillstandsdauer verringern und Abläufe in sich besser koordinieren. Wir überlassen nichts dem Zufall. Wir erfassen den Stillstand in der gesamten Komplexität und schaffen Transparenz. Nach der Scopefindung folgt die detaillierte Beschreibung der Abläufe. Für alle durchzuführenden Tätigkeiten werden Jobkarten erstellt und ein lückenloser Terminplan abgelegt, der alle Abläufe in der entsprechenden Reihenfolge abbildet und dadurch ein zentrales Steuerungselement darstellt. Der kritische Pfad, also die zeitaufwendigste Arbeit während des Stillstandes, wird ebenfalls ermittelt. Unsere Planung umfasst zwangsläufig auch das Risikomanagement. Wir prüfen sowohl technische Risiken als auch mögliche personelle oder klimatische Probleme, die unseren Ablauf stören könnten. In der Summe spielen noch viele weitere Aspekte eine Rolle, entscheidend aber ist, dass wir mit diesen Vorbereitungs- und Planungsleistungen nachhaltig Abläufe optimieren. Jeder einzelne Baustein ist eine Investition, um nachfolgende Stillstände sehr viel effizienter zu gestalten.“

Wie kommt der neue Ablauf beim Kunden an?
Siegfried Schöwe: „Der gesamte Turnaround-Prozess ist für den Kunden transparenter und nachvollziehbarer geworden. Das kommt gut an. Wir erhalten viel positives Feedback und werden schon von Betriebsleitern gefragt, welche Prozesse auf andere Betriebe übertragbar sind. Und sie sind übertragbar, das ist das Schöne daran.“

Ihr Ansprechpartner

Weitere Fragen beantwortet Ihnen Siegfried Schöwe, Leiter Turnaround, gern persönlich.


Sie erreichen ihn per E-Mail oder telefonisch unter:
0214-3037862

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