Spezialisten mit Fingerspitzengefühl

Glastechnik bei TECTRION

Durchsichtig, säure- und temperaturresistent, langlebig: Glas hat in Chemieanlagen gegenüber anderen Materialien viele Vorteile. Die Montage erfordert jedoch höchste Präzision – und eine ruhige Hand.
Ob in Leitungen, Kesseln oder Kühlern: Glas kommt in Chemieanlagen noch immer an vielen Stellen zum Einsatz.

FRAGT MAN LUIGI VACCARO, welche Eigenschaften er bei seiner Arbeit als Glasmonteur am meisten braucht, lautet die Antwort: „Eine Menge Fingerspitzengefühl – und Geduld.“ Der TECTRION-Experte weiß, wovon er spricht. Seit fünf Jahren betreut er im Bereich Glastechnik Kunden an den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. „Glas kommt vor allem zum Einsatz, wenn es um starke Chemie geht“, erzählt er.

Neben günstigen Produkteigenschaften wie Säure- oder Hitzebeständigkeit hat das Material den großen Vorteil, dass man den Produktionsprozess in Leitungen, Kesseln und Kühlern genau beobachten kann.“ Dies ist beispielsweise wichtig, wenn zwei Komponenten in sogenannten Trennflaschen voneinander separiert werden sollen.

Für die TECTRION-Monteure ist die Arbeit mit Glas mit einigen speziellen Herausforderungen verbunden. „Damit die Glasteile nicht zerbersten, ist es wichtig, bei der Montage jegliche Spannung zu vermeiden“, erklärt Vaccaro. Dafür verwendet der Industriedienstleister ein spezielles Verfahren. Statt normaler Schrauben werden Spezialschrauben mit Federn verbaut, um die Flanschverbindungen zu befestigen. Diese sorgen dafür, dass ein gleichbleibender Druck auf die Dichtungen ausgeübt wird – auch wenn diese bei Temperaturveränderungen weicher werden.

Um die Sicherheit und Langlebigkeit der Glasbauteile weiter zu verbessern, bietet TECTRION darüber hinaus zwei spezielle Beschichtungen an. Durch das Aufspritzen einer hauchdünnen Kunststoffschicht wird das Splittern des Glases vermieden. Und eine weitere, leitfähige Spezialbeschichtung sorgt dafür, dass sich die Anlagenteile zum Schutz vor Explosionen nicht statisch aufladen können. „Egal was der Kunde im Bereich Glastechnik wünscht – unsere Spezialisten sorgen dafür, dass jede Anlage maßgerecht aufgebaut, gewartet und instand gesetzt wird“, sagt TECTRION-Kundenbetreuer Bernd van de Sand. Für den Feinchemiehersteller Saltigo hat das Glastechnik-Team beispielsweise kürzlich eine Trennflaschenanlage komplett auseinandergebaut, die Einzelteile gereinigt und dann mit einem optimierten Leitungsverlauf neu montiert. Grund war der Ausbau eines Kessels, der ohne die Demontage der darunterliegenden Anlage nicht erneuert werden konnte. „Der Aufbau einer solchen Anlage ist sehr arbeitsintensiv. Alles muss mit höchster Präzision montiert werden. Im Schutzanzug und mit Handschuhen ist diese kleinteilige Arbeit eine herausfordernde Aufgabe“, erzählt Vaccaro.

Auch die Kunden wissen dieses Spezial-Know-how zu schätzen. „Wir sind mit der Arbeit von TECTRION sehr zufrieden“, sagt Marian Scheitza von Saltigo. „Vor allem die schnelle Reaktionszeit, wenn mal ein Teil defekt ist oder ausgetauscht werden muss, ist für uns ein großes Plus.“ Denn dank eines umfangreichen Lagers, das das Glastechnik-Team betreut, sind alle in den Anlagen gängigen Teile binnen einer Frist von maximal zwei Stunden verfügbar. 

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