Verlässliche Expertise im Großprojekt

TECTRION-Werkstätten unterstützten den Bau der TDI-Anlage von Covestro

Rund 250 Millionen Euro hat Covestro vormals Bayer MaterialScience in seine neue TDI-Anlage am Standort Dormagen investiert, die seit Ende 2014 in Betrieb ist. Im „intakt“-Interview erzählt Christian Wissel, Global Project Engineering und verantwortlich für das Großprojekt, wie der Industriedienstleister TECTRION zur erfolgreichen Inbetriebnahme beigetragen hat.

Die Kollegen von TECTRION waren auf der Baustelle der TDI-Anlage regelmäßig anzutreffen.
Christian Wissel

Herr Wissel, ein solches Großprojekt zu stemmen, ist eine echte Herausforderung für alle Beteiligten. Wie haben die Experten von TECTRION das Team von Covestro dabei unterstützt?

Die Kollegen von TECTRION waren in der gesamten Projektlaufzeit involviert – von der Planungsphase bis zum Support beim Anfahren der Anlage. Bei solch einem Großprojekt kann es immer wieder zu Änderungen kommen. Daher ist es ein großer Vorteil, wenn man einen verlässlichen Partner vor Ort hat, auf dessen Expertise man sich verlassen kann. TECTRION bietet dazu in vielen Bereichen einen Pool von detailliertem Expertenwissen und hat uns dabei gewerkeübergreifend unterstützt.

Welche Fachwerkstätten waren denn besonders stark in das Projekt involviert?
Ein bedeutender Bereich beim Bau der Anlage war die Stromversorgung, zu der das Technische Büro von TECTRION in Dormagen einen wichtigen Beitrag geleistet hat. Das reichte von der Bereitstellung von Baustrom, um überhaupt auf der Baustelle arbeiten zu können, bis zur Montagebegleitung, Prüfung und Abnahme der elektrischen Installationen an der Anlage. Auch die elektrische Begleitbeheizung der verlegten Rohre wurde von TECTRION geplant, installiert und überwacht. Ein anderer wichtiger Aspekt war die Maschinentechnik. In einer Anlage dieser Größenordnung befinden sich mehr als 200 rotierende Maschinen, Pumpen oder Verdichter. Die Pumpenwerkstatt von TECTRION war mit der Aufstellung und Inbetriebnahme all dieser Geräte beauftragt und hat so wesentlich zur Qualitätssicherung beigetragen.

Gab es besondere Anforderungen, die Sie gemeinsam mit TECTRION gemeistert haben?
Wir standen häufig vor der Frage, wie wir Geräte aus dem nicht europäischen Ausland sicher und allen geltenden Normen und Richtlinien entsprechend in die Anlage integrieren können. Hier hat uns die mechanische Apparatewerkstatt von TECTRION beratend zur Seite gestanden, mit der wir uns eng über geeignete Prüf- und Schweißverfahren ausgetauscht haben. So ist es uns gelungen, die Anlage störungsfrei anzufahren – und bis heute in Betrieb zu halten.

Welche Erfahrungen haben Sie persönlich bei der Zusammenarbeit gemacht?
Ich fühle mich dem Unternehmen TECTRION sehr verbunden. Die Kollegen sind immer sehr hilfsbereit, sofort zur Stelle, wenn Unterstützung gefragt ist, und können sich flexibel auf die Bedürfnisse vor Ort einstellen. Mein Dank geht an die Leiter der Fachwerkstätten und ihre Teams für die hervorragende Unterstützung. Diese bewährte Partnerschaft werden wir sicherlich auch in Zukunft fortführen.

Das TDI-Projekt auf einen Blick: 

  • Auf der TDI-Baustelle in Dormagen waren bis zu 500 Menschen täglich im Einsatz.
  • Die Bauzeit der neuen Anlage betrug rund 30 Monate. Inklusive der Kosten für die Infrastruktur und bei Zulieferern beträgt die Gesamtinvestitionssumme im CHEMPARK Dormagen rund 400 Millionen Euro.
  • Die Jahreskapazität der neuen Anlage beträgt 300.000 Tonnen. Im Vergleich zu ihrem Vorgänger verbraucht sie durch ein innovatives Produktionsverfahren rund 60 Prozent weniger Energie.

 

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